
Raks Sharki oder Bauchtanz, wie er in Deutschland bekannt wurde, gibt es wahrscheinlich seit Tausenden Jahren. Es gibt viele Theorien über seinen Herkunft. Eine besagt, dass seine Wurzeln im Ägypten liegen und sehen da eine Verbindung mit dem alten ägyptischen Tempeltänze.
Man glaubt auch, er hätte sich durch die ganze arabische Welt als Hoftanz verbreitet, dank die Römer und Osmanen. Wie kam der Tanz in den Westen?
In dem 19 Jhdt. war der Orient Trend. Viele sind in die exotischen, arabischen Länder gereist und waren von dessen kulturelle Vielfältigkeit fasziniert. Schriftsteller und Maler haben ihre Begegnungen mit Bauchtänzerinnen beschrieben. Diese schockierten ihre westliche Zuschauern mit ihre Körperbewegungen.
Der Tanz war erstens 1889 in Europa zu sehen. Viele Straßenkünstler aus Algerien wurden nach Paris zu der Weltausstellung gebracht, unter anderen auch Bauchtänzerinnen. Und so war der „danse du ventre“ da.
Später mit dem Auftritt von Farida Mahzar – die "Little Egypt" - in der Weltausstellung in Chicago, 1893, wurde sie in den ganzen USA bekannt, bekam aber auch einen schlechten Ruf. Die Reaktion in Ägypten war der Versuch, den Tanz zu „reinigen“, in den man Koregraphen aus Russland bestellt hat.
Heutzutage wird der Tanz vor allem von amerikanischen Tänzerinnen beeinflusst, z.B. mit Schwertertänze, aber auch Russinnen und Brasilianerinnen gehören zu dem meisten Profi-Tänzerinnen, die in den Luxus-Hotels von Dubai auftreten.